Baum des Jahres
Wurde seit 1989 von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. und seit 1991 gemeinsam mit dem Kuratorium „Baum des Jahres“ vergeben.
| Jahr | Baumart | Grund für die Ausrufung |
| 1989 | die Stiel-Eiche (Quercus robur L.) |
Schadzahlen zu hoch
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| 1990 | die Buche (Fagus sylvatica L.) |
Schadzahlen zu hoch
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1991 |
die Sommer-Linde (Tilia
playphyllos SCOP.) |
Als Symbol für Frieden und Freiheit zur
deutschen Wiedervereinigung.
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| 1992 | die Berg-Ulme (Ulmus glabra HUDS.) |
Für den Kampf gegen das Ulmensterben, das durch den Blaufäulepilz hervorgerufen wird. |
| 1993 | der Speierling (Sorbus domestica L.) |
Ein sehr seltener Baum. Deshalb
Erhöhung des Bekanntheitsgrades. |
| 1994 |
die Gemeine Eibe (Taxus baccata L.) |
Soll in Mischwäldern wieder vermehrt
angepflanzt werden.
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| 1995 | der Spitz-Ahorn (Acer platanoides L.) |
wirtschaftlich wertvolles Holz
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| 1996 | die Hainbuche (Carpinus betulus L.) |
Bedeutung als widerstandsfähige
Heckenpflanze
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| 1997 | die Eberesche (Sorbus aucuparia L.) |
"Vogelbaum" - Beeren sind wichtig für
die Ernährung der Waldvögel!
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| 1998 | die Wild-Birne (Pyrus pyraster L. BURGSDORF) |
Eine seltene einheimische Baumart, deren
Bestandsrückgang aufgehalten werden soll.
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| 1999 | die Silber-Weide (Salix alba L.) | Eine seltene Auwaldpflanze. |
2000 |
Sand-Birke (Betula
pendula ROTH.) Synonym für Hängebirke, auch Warzen-Birke genannt. Die Synonyme "Warzen" und "Sand" entstehen durch kleine "Harzwarzen" an der Rinde junger Zweige, die sich dadurch so rauh wie "Sandpapier" anfühlen. |
"Pionierpflanze", die eine wichtige Rolle bei der schnellen
Wiederbewaldung spielt und vielen Pilzen und Tieren einen
Lebensraum bietet.
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| 2001 | die Esche (Sorbus aucuparia) | Baum der bedrohten Auwälder, der viel Licht zum Waldboden durchlässt. |
| 2002 | der Wacholder (Juniperus communis) | Eine
charakteristische Baum- bzw. Strauchart der Heidelandschaften. |
| 2003 | die Schwarzerle (Alnus glutinosa) | Als
typischer Baum der Auwälder. |
2004 |
die Weißtanne (Abies alba MILLl.) |
Aufgrund
des Bestandsrückgangs um 90 % verursacht durch Fichtenanbau und Wildverbiss. |
2005 |
die Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) |
Aufgrund des starken Befalls mit der Rosskastanien-Miniermotte (Cameraria ohridella). |
| 2006 | die Schwarzpappel (Populus nigra) | Durch die Vernichtung der Flussauen wurde diese Art selten und kam auf die Rote Liste (noch ca. 3.000 Bäume). |
| 2007 | die Waldkiefer (Pinus silvestris L.) | Zweithäufigste und sehr genügsame Nutzbaumart in Dt. |
| 2008 | die Walnuss (Juglans regia) - Wildform | Wärme liebender Hausbaum, der immer seltener wird. |
| 2009 | der Bergahorn (Acer pseodoplatanus L.) | Höhe liebender Baum, der weit verbreitet wurde, wertvolles Holz liefert und den Boden verbessert. |
| 2010 | die Vogel-Kirsche (Prunus avium) | Ist die Wildform der Kultur-Süßkirsche und kann bis zu 150 Jahre alt werden. |