Schmetterling des Jahres
Die Wahl erfolgt durch die Naturschutzstiftung des nordrhein-westfälischen BUND-Landesverbandes und den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).
| Jahr | Schmetterling |
| 2003 |
der Waldteufel / Graubindige Mohrenfalter (Erebia aethiops ESPER 1777) Ein Tagfalter, der in lichten Wäldern lebt und dessen Raupe an Gräsern frisst. |
| 2004 |
der Aurorafalter (Anthocharis cardamines L.) Ein Tagfalter, dessen Aussehen ihm den Namen Aurora (lat. Göttin der Morgenröte) einbrachte und dessen Raupen an Kreuzblütengewächsen leben. |
| 2005 |
die Rostbinde / Ockerbindiger Samtfalter (Hipparchia semele L.) Ein seltener Tagfalter, dessen Raupe sich von Gräsern ernährt. |
| 2006 |
der Schwalbenschwanz (Papilio machaon L.) Einer der schönsten Tagfalter Europas, dessen Raupe u.a. vom Möhrenkraut lebt. |
| 2007 |
das Landkärtchen (Araschnia levana L.) Ein Tagfalter, dessen Generationen unterschiedlich gefärbt sind (Frühjahrs- und Sommeraspekt). |
| 2008 |
der Argusbläuling / Geißklee-Bläuling (Plebeius argus L.) Ein kleiner Tagfalter dessen Lebensraum (Magerrasen, Moore, Feuchtwiesen) immer mehr schrumpft. Seine Raupen fressen an verschiedenen Kleearten und der Bunten Kronwicke. |
| 2009 |
das Tagpfauenauge (Aglais Io L.) Ein häufiger Tagfalter, der aufgrund des Klimawandels zwei Generationen pro Jahr aufziehen kann und dessen „Augen“ auf den Flügeln als Abschreckung dienen. |
| 2010 | der Schönbär (Callimorpha dominula L.) ist ein Nachtfalter, der Feinde durch seine auffällige Färbung (leuchtend rote Hinterflügel) abschrecken kann. Die Bezeichnung „Bär“ geht auf die Behaarung der Raupe zurück. |
| 2011 | der Große Schillerfalter (Apatura iris L.) ist einer unserer größten und seltensten Tagfalter. Er erhielt seinen Namen aufgrund seiner blau schimmernden Flügel. |
| 2012 | das Kleine Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia L.) gilt als einer unserer größten und farbenprächtigsten Nachtfalter, der in naturnahen offenen Landschaften vorkommt. |
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