Giftpflanze des Jahres
Die Giftpflanze des Jahres wird in öffentlicher Abstimmung vom Botanischen Sondergarten in Hamburg-Wandsbek ausgerufen. Dabei kann jeder eine Pflanze mit Giftwirkung vorschlagen, von denen am 1. Juni jeden Jahres eine gewählt wird. Mit der Aktion wird bezweckt, dass man sich mit der Giftwirkung von Pflanzen auseinandersetzt, um Unfälle zu vermeiden.
| Jahr | Giftpflanze |
| 2005 | Der Blaue Eisenhut (Aconitum napellus) ist eine der giftigsten europäischen Pflanzen. |
| 2006 | Das Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus L.) ist ein Strauch, dessen Pflanzenteile – vor allem die Früchte – stark giftig sind. |
| 2007 | Der Rote Fingerhut (Digitalis purpurea L.) findet als Schlaf- und Beruhigungsmittel sowie vor allem als Bierwürze Anwendung. |
| 2008 | Die Herkulesstaude (Heracleum mantegazzianum) - ein Doldenblütengewächs, das auch Riesen-Bärenklau genannt wird - stammt aus dem Kaukasus und gehört in Dt. zu den Neophyten. Die Pflanze wirkt phototoxisch, d.h. berührt man sie bei Sonnenlicht, entstehen auf der Haut Verbrennungen. |
| 2009 | Der Tabak (Nicotiana ssp.) ist ein Nachtschattengewächs, dessen Hauptwirkstoff das Alkaloid Nicotin ist. |
| 2010 | Die Herbstzeitlose (Colchicum autumnale) war ursprünglich in Westasien und im östlichen Mittelmeerraum verbreitet. Alle Pflanzenteile enthalten das giftige Alkaloid Colchicin. |
| 2011 | Die Eibe (Taxus baccata). Ihre Nadeln und Samen sind hochgiftig, denn sie enthalten das Alkaloid Taxin. |
| 2012 | Der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides MEDIK.) ist ein giftiger Zierstrauch aus der Familie der Schmetterlingsblütengewächse, der in Süd- und Südosteuropa beheimatet ist. |










