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Die Bird-Cams, Webcams 2012 aus Wettin sind online

Auch in diesem Jahr möchten wir Euch wieder am Brutgeschehen von Höhlenbrütern in Nistkästen teilhaben lassen. Wir freuen uns ganz besonders, daß wir dieses Jahr mit drei Webkameras (Eine davon ist mittlerweile von Hornissen belegt) starten können. In zwei Kamerakästen haben sich Kohlmeisen (Parus major) eingenistet. In einem dritten Kasten haben Stare (Sturnus vulgaris) Ihr Nest. Der vierte, mit einer Kamera bestückte Kasten, ist von Feldsperlingen belegt, die die Kamera bereits mit ihrem Kuppelnest zugebaut haben.

Für die drei Kamera haben wir eine separate Sammelseite erstellt --> http://www.vogelarten.de/vogelnest/webcam/

Vogelcam-Webcam 1 - Kohlmeisen (Unsere erste Farbkamera)
im Dunkeln oder bei schlechtem Wetter ist das Bild schwarz/weiß
Wir haben eine eigene Seite und eine Galerie für die Webcam 1 eingerichtet.

Derzeit leider kein Bild :-( bzw. läuft gerade der upload!

Vogelcam-Webcam 3 - Stare
Wir haben eine eigene Seite und eine Galerie für die Webcam 3 eingerichtet.
Derzeit leider kein Bild :-( bzw. läuft gerade der upload!




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Aktualisiert (Mittwoch, den 09. Mai 2012 um 14:29 Uhr)

 

Dieses am 25.03.2012 um 10:45 Uhr aufgenommene Video zeigt den Kampf zweier Kohlmeisen um einen von uns per Kamera überwachten Nistkasten. Zwischenzeitlich verfällt man dem Glauben, dass einer der "Streithähne" tot ist.
Das Video ist hochgerechnet auf 30FPS und läuft 5 mal schneller als das Original (6FPS, 10Minuten).

Phasen des Kampfes

1. Erst wird dem Kontrahenten, der sich noch außerhalb des Kastens befindet, gedroht (gespreizter Schwanz und ausgebreitete Flügel) und dazu gefaucht bzw. gezischt.

2. Unbeeindruckt davon kommt die andere Kohlmeise in den Nistkasten und greift die Inhaberin des Nistkastens sofort an.

3. Der eigentliche Kampf findet offenbar noch geregelt statt, denn beide Kohlmeisen picken sich in die Kloake und krallen sich dabei in das Bauchgefieder des Kontrahenten fest.
Tödlich könnte der Kampf erst enden, wenn sie sich die Meisen gezielt auf den Kopf picken würden.

Jetzt kann man gut verstehen, wie Kohlmeisen es schaffen, andere Höhlenbrüter, wie z.B. Trauerschnäpper und Blaumeisen in Nistkästen zu töten, wenn Brutplätze knapp sind.
Auch die Tötung von Singvögeln (z.B. Waldbaumläufer) und Fledermäusen in ihren Winterquartieren, die im Winter als Nahrung dienen, wurde bei Kohlmeisen beobachtet.

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Youtube-Video, copyright 2012 Vogelschutz-online e. V.

Direktlink zum Video

Im Moment arbeiten wir daran, dass Ihr das Geschehen im Nistkasten wieder online mitverfolgen könnt. Das Video ist ein kleiner Vorgeschmack ...




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Aktualisiert (Donnerstag, den 12. April 2012 um 06:56 Uhr)

 

Der Vogel des Jahres 2012 ist die Dohle (Coloeus monedula).


Wie fast alle Rabenvogelarten gehört sie zu den eher unbeliebten Vögeln und gehört aufgrund der Veränderungen in ihrem Lebensraum zu den Vogelarten, die man Deutschland bereits nicht mehr überall beobachten kann. So wird es für die Dohle zunehmend schwieriger in den Siedlungen geeignete Nistplätze zu finden, da die Gebäudesanierungen alle Brutmöglichkeiten für an Gebäuden brütende Vogelarten beseitigen. Außerdem fehlt in der Brutzeit geeignete Insektennahrung für die Jungenaufzucht. Die Wahl zum Jahresvogel soll auf diese Probleme hinweisen und zu Schutzmaßnahmen anregen. So können z.B. Nistkästen an Gebäuden und in geeigneten Baumbeständen dazu beitragen, neue Brutkolonien aufzubauen oder vorhandene zu erhalten.

Das ausführliche Porträt der Dohle findet sich unter

http://www.vogelarten.de/vogelportraits/dohle-corvus-monedula-089

Aktualisiert (Freitag, den 25. November 2011 um 20:27 Uhr)

 

Herzlich willkommen auf den Seiten des Vogelschutz-online e.V.!

Diese Seiten werden derzeit komplett überarbeitet und in ein neues Format übertragen.

Deswegen kann es an der ein oder anderen Stelle zu Fehlern im Seitenaufbau und falschen Verlinkungen kommen.

Wir sind seit September 1999 im Internet vertreten!

Wir sind auch auf: Twitter YouTube Facebook 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Aktualisiert (Dienstag, den 28. Dezember 2010 um 09:43 Uhr)

 

Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus Linnaeus 1758)

Common Redstart

In Mitteleuropa leben zwei der 11 weltweit verbreiteten Rotschwanzarten, der häufige und im Siedlungsbereich des Menschen vorkommende Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) und der seltenere und heimlichere Gartenrotschwanz. Zwischen den beiden mitteleuropäischen Rotschwanzarten kann es zu Verpaarungen untereinander und zu Hybriden kommen.

Das Männchen des Gartenrotschwanzes ist aufgrund seiner kontrastreichen, leuchtenden Farben und seines markanten Revierverhaltens einer unserer schönsten einheimischen Singvögel. Beide Geschlechter der Rotschwänze haben zudem einen unverkennbaren auffallend rostorangen Schwanz und sind dadurch leicht von anderen Singvogelarten zu unterscheiden.

Ein auffälliges Verhalten, das alle Rotschwänze zeigen, ist ihr regelmäßiges Knicksen.

Ebenso wie den Hausrotschwanz, einen typischen Kulturfolger und Vogel der Siedlungen, kann man auch den Gartenrotschwanz stellenweise im Siedlungsbereich antreffen, wenn er denn die entsprechenden Lebensbedingungen vorfindet. Bis zum Einsetzen der intensiven Landwirtschaft hat der Gartenrotschwanz durchaus von den menschlichen Tätigkeiten profitiert. Die durch extensive und saisonale Beweidung gelichteten Laubwälder und kurzgrasigen Streuobstwiesen stellten ideale Lebensräume dar.

Als Langstreckenzieher gehört der Gartenrotschwanz zu den Vogelarten, die vor allem von den klimatischen Veränderungen in den Rast- und Überwinterungsgebieten betroffen sind und für die daher nicht nur im Brutgebiet intensive Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Der Gartenrotschwanz war Vogel des Jahres 2011.

Attachments:
Download this file (Gartenrotschwanz_2010.pdf)Gartenrotschwanz_2010.pdf[Gartenrotschwanz pdf]136 Kb

Aktualisiert (Montag, den 09. April 2012 um 09:18 Uhr)

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