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Der Vogel des Jahres 2012 ist die Dohle (Coloeus monedula).


Wie fast alle Rabenvogelarten gehört sie zu den eher unbeliebten Vögeln und gehört aufgrund der Veränderungen in ihrem Lebensraum zu den Vogelarten, die man Deutschland bereits nicht mehr überall beobachten kann. So wird es für die Dohle zunehmend schwieriger in den Siedlungen geeignete Nistplätze zu finden, da die Gebäudesanierungen alle Brutmöglichkeiten für an Gebäuden brütende Vogelarten beseitigen. Außerdem fehlt in der Brutzeit geeignete Insektennahrung für die Jungenaufzucht. Die Wahl zum Jahresvogel soll auf diese Probleme hinweisen und zu Schutzmaßnahmen anregen. So können z.B. Nistkästen an Gebäuden und in geeigneten Baumbeständen dazu beitragen, neue Brutkolonien aufzubauen oder vorhandene zu erhalten.

Das ausführliche Porträt der Dohle findet sich unter

http://www.vogelarten.de/vogelportraits/dohle-corvus-monedula-089

Aktualisiert (Freitag, den 25. November 2011 um 20:27 Uhr)

 

Die Bird-Cam 2011 aus Wettin wurde
präsentiert vom Vogelschutz-Online e.V.

Die Bildqualität war in diesem Jahr nicht so gut. Aber besser als kein Bild hatten wir uns gedacht.

In diesem Kasten waren Stare zu sehen.

Aller drei Minuten wurde ein aktuelles Bild hochgeladen.

19.06.2011 - Drei junge Stare haben gegen Mittag das Nest verlassen.

Bild Webcam 2011 - Star (Sturnus vulgaris), starling

 


Aktualisiert (Montag, den 20. Juni 2011 um 20:48 Uhr)

 

Herzlich willkommen auf den Seiten des Vogelschutz-online e.V.!

Diese Seiten werden derzeit komplett überarbeitet und in ein neues Format übertragen.

Deswegen kann es an der ein oder anderen Stelle zu Fehlern im Seitenaufbau und falschen Verlinkungen kommen.

Wir sind seit September 1999 im Internet vertreten!

Wir sind auch auf: Twitter YouTube Facebook 

Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Aktualisiert (Dienstag, den 28. Dezember 2010 um 09:43 Uhr)

 

Gartenrotschwanz (Phoenicurus phoenicurus Linnaeus 1758)

Common Redstart

Vogel des Jahres 2011

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Familie:
Drosseln (Turdidae)

Gattung:   Rotschwänze (Phoenicurus)

In Mitteleuropa leben zwei der 11 weltweit verbreiteten Rotschwanzarten, der häufige und im Siedlungsbereich des Menschen vorkommende Hausrotschwanz (Phoenicurus ochruros) und der seltenere und heimlichere Gartenrotschwanz. Zwischen den beiden mitteleuropäischen Rotschwanzarten kann es zu Verpaarungen untereinander und zu Hybriden kommen.

Das Männchen des Gartenrotschwanzes ist aufgrund seiner kontrastreichen, leuchtenden Farben und seines markanten Revierverhaltens einer unserer schönsten einheimischen Singvögel. Beide Geschlechter der Rotschwänze haben zudem einen unverkennbaren auffallend rostorangen Schwanz und sind dadurch leicht von anderen Singvogelarten zu unterscheiden.

Ein auffälliges Verhalten, das alle Rotschwänze zeigen, ist ihr regelmäßiges Knicksen.

Ebenso wie den Hausrotschwanz, einen typischen Kulturfolger und Vogel der Siedlungen, kann man auch den Gartenrotschwanz stellenweise im Siedlungsbereich antreffen, wenn er denn die entsprechenden Lebensbedingungen vorfindet. Bis zum Einsetzen der intensiven Landwirtschaft hat der Gartenrotschwanz durchaus von den menschlichen Tätigkeiten profitiert. Die durch extensive und saisonale Beweidung gelichteten Laubwälder und kurzgrasigen Streuobstwiesen stellten ideale Lebensräume dar.

Als Langstreckenzieher gehört der Gartenrotschwanz zu den Vogelarten, die vor allem von den klimatischen Veränderungen in den Rast- und Überwinterungsgebieten betroffen sind und für die daher nicht nur im Brutgebiet intensive Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen.

Attachments:
Download this file (Gartenrotschwanz_2010.pdf)Gartenrotschwanz_2010.pdf[Gartenrotschwanz pdf]136 Kb

Aktualisiert (Freitag, den 25. November 2011 um 20:09 Uhr)

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Vogelfütterung im Winter

Etwa 20 Mill. Euro geben die Deutschen jährlich für die Winterfütterung ihrer gefiederten Freunde aus, denn am winterlichen Futterhaus bietet sich die einmalige Gelegenheit einheimische Vögel und nordische Wintergäste aus der Nähe zu beobachten.

Kaum ein Thema ist allerdings wissenschaftlich so umstritten, wie die Vogelfütterung. Galt bisher: Nur während langer Frostperioden und bei geschlossener Schneedecke zu füttern, so gibt es nun Langzeitstudien aus Großbritannien, die positive Bestandstrends (z. B. beim Stieglitz) bei ganzjähriger Fütterung feststellten. So erscheint es zumindest über die Winterperiode sinnvoll, dort zu füttern, wo Vögel aufgrund der wirtschaftlichen Tätigkeit des Menschen weniger natürliche Nahrung finden. Das trifft für Siedlungen und landwirtschaftlich intensiv genutzte Gegenden zu. Hat man aber erst einmal mit Füttern begonnen, dann müssen sich die Vögel auch auf das menschliche Nahrungsangebot verlassen können. Denn bei Extremwetterlagen geht viel lebensnotwendige Energie bei der Futtersuche verloren, besonders wenn das gewohnte Futter fehlt. Gefüttert werden sollte deshalb auch früh morgens und kurz vor der Abenddämmerung, um den Energieverlust während der kalten Nächte auszugleichen. Es sollten nur solche Fütterungseinrichtungen anschafft werden (z. B. Boden- und Hängesilos), in denen der Vogelkot das Futter nicht verunreinigen kann. Der Futterplatz sollte regen- und windgeschützt sein und den Vögeln einen guten Überblick ermöglichen. Um Infektionen zu vermeiden, sind mehrere Futterstellen anzubieten und die Futterplätze sind regelmäßig vom Kot zu reinigen. Außer in den Automaten ist täglich nur so viel zu füttern, wie die Vögel auch fressen.

 

Aktualisiert (Freitag, den 28. Januar 2011 um 09:10 Uhr)

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